Erlebnis-Burg Alfinstermünz - Samnaun - Schweiz
 DE|EN
Home » Kunst & Kultur » Altfinstermünz
Druckversion (PDF)      

Burg Altfinstermünz. Samnaun das Paradies für Ihren Winter- und Sommerurlaub: Skifahren, Snowboardfahren, Schneeschuhlaufen, Winterwandern, Schlitteln, Langlauf, Wandern, Biken, Nordic Walking, Tennis.

Erlebnis-Burg Alfinstermünz


Die geographische Lage der Talsperre Finstermünz (Österreich) in der schluchtartig eingeschnittenen Talsohle des Inn, ca. 10 km von Samnaun entfernt, stellt seit jeher eine wichtige Straßenverbindung von Landeck (AT) in das Vinschgau (IT) und das Engadin (CH) dar. Durch viele Jahrhunderte ist hier einer der wichtigsten und ertragreichsten Grenz- und Zollübergänge von Süd nach Nord gelegen.

Diese von Natur aus gegebenen Voraussetzungen für eine Befestigungsanlage nutzte angeblich bereits 1078 der Bayernherzog Heinrich, um an der Engadiner Grenze eine Besatzung zurückzulassen. Die älteste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1263 zurück und bezeichnet ein castrum Luech in Vinstermincz. 1779 verlor Finstermünz auf Grund der Zollreform an Bedeutung - Alfinstermünz beherbergte nun eine Gastwirtschaft. Eine neue 1854 fertig gestellte Straße von Pfunds (AT) nach Nauders (AT) trug zum weiteren Niedergang von Altfinstermünz bei.

Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die historische Klausenanlage für den interessierten Besucher wieder zugänglich zu machen. Dies erfordert eine Renovierung und Restaurierung von historisch höchst wertvollen Gebäudeteilen. Mit der Schaffung einer Historischen Erlebniswelt Altfinstermünz strebt man eine Verbreiterung der Zielgruppe über den geschichtlich interessierten Besucherkreis hinaus an.


Kontakt Informationen
Verein Altfinstermünz
Stuben 45
6542 Pfunds
Tel. +43 (0)5474 200 42
Fax +43 (0)5474 200 52
verein.altfinstermuenz@aon.at

Momentan kann die alte Anlage besichtigt werden. Die Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten sind im vollen Gange und sollen in den nächsten Jahren beendet werden. Einmal in der Woche gibt es eine geführte Wanderung nach Altfinstermünz, bei der Ihnen die Bedeutung dieses spektakulären Ortes näher gebracht wird (s. Infobox).

Schrägaufzug (geplant)
Der geplante Schrägaufzug verbindet Hochfinstermünz mit der Klausenanlage. Schon die Fahrt mit dem Schrägaufzug ist ein Erlebnis für sich und man taucht ein in eine völlig andere Welt und begibt sich auf eine geschichtliche Zeitreise. Die Fahrt mit dem Schrägaufzug bedeutet eine besonders spektakuläre Erschließung des Klausengeländes für alle Altersschichten.

Gastronomisches Zentrum- Wirtshaus in der Finstermünz (geplant)
Auf dem Sockel des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes, das heute nur mehr in Grundmauern erhalten ist, soll ein gastronomisches Zentrum entstehen. In einer Kombination zwischen Alt und Neu bildet der Rahmen eines alten Stadels die Hülle des Gebäudes, innerhalb dessen der moderne Ausbau stattfinden wird. Die in großer Zahl vorhandenen Bilder, Stiche und alten Ansichten von Altfinstermünz werden dem Besucher in der Gastwirtschaft präsentiert.

Kinderspielplatz & Sagenwelt (geplant)
Eingebettet zwischen Torturm, gastronomischem Zentrum, Kapelle und Inn soll ein Freizeit und Erholungsraum mit Kinderspielpatz für die Besucher angelegt werden. Der Spielplatz besteht nicht aus herkömmlichen Spielgeräten, sondern macht Sagengestalten und Märchenwesen des rätischen Raums zum Thema.

Naturhöhle- Multivisionraum (geplant)
Nach Abschluss der archäologischen Ausgrabungen plant man die Nutzung der Naturhöhle als Multivisionsraum. Handel und Reise im Laufe der Geschichte sind zentrales Thema in diesem Bereich. Hier erzählen Filme die Geschichte von Altfinstermünz, die kriegerischen Ereignisse, das Leben an der Zollstätte und Erlebnisse der Schmuggler. Licht- und Toninstallationen verstärken das Geheimnisvolle des Raumes.     

Torturm- Museum und Ausstellungen (geplant)
Die architektonisch und denkmalpflegerisch wichtigste Aufgabe wird die vertikale Erschließung des Torturms bilden, ebenso wie ein sinnvolles Einbeziehen der ruinösen Mauerreste im Bereich des Eingangs der Naturhöhle. In diesem Gebäudeteil, der das Zentrum der Anlage bildet, werden Ausstellungs- und Repräsentationsräume situiert sein. Sigmundseck und

Felsengang (geplant)
In der Klause stellt Sigmundseck primär einen Aussichtspunkt dar. Vom Erdgeschoss aus überblicken die Besucher alle Gebäudeteile und gewinnen einen Gesamteindruck von der historischen Dimension der Anlage. Zu erreichen ist Sigmundseck über einen ungefähr 30m langen, natürlichen Felsengang. Stetig ansteigend führt er von der Naturhöhle bis nach Sigmundseck. Man konnte und kann diesen Gebäudeteil nur über diesen Zugang erreichen.

Brückenturm und Wachstube (geplant)
Der Brückenturm stellt an und für sich schon eine Einmaligkeit und Landmark dar. Er setzt ein markantes Zeichen in der Landschaft und wird dadurch für den Besucher interessant. Der Turm im Wasser, der ursprünglich mit einer Zugbrücke gegen die schweizer Seite versehen war, bietet einen Art Empfangs- und Verabschiedungsbereich in der Klausenanlage, ein großes Thema sollte jedoch die Einrichtung einer frühneuzeitlichen Wachstube bilden.

Weitere Informationen zu Altfinstermünz erhalten Sie hier.

InfoBox

Einmal in der Woche findet eine geführte Wanderung nach Altfinstermünz statt. Sie können das Gebiet auch eigenständig erkunden, parken Sie Ihren Wagen am besten in Vinadi (am Ende
der Samnaunerstrasse), von dort führt ein Fussweg in ca. 15 min hinab zum Inn und Altfinstermünz.

Geführte Wanderung:
Thema:
Von den Römern bis zu den Schmugglern - Grenzgeschichte und
Grenzgeschichten im Dreiländereck Italien - Schweiz - Österreich.

Route:
Pfunds (Hotel Kajetansbrücke)- Schalklhof- Via Claudia Augusta-Klause Altfinstermünz-Gasthof Hochfinstermünz (Rückfahrt mit Postbus).

Treffpunkt:
Hotel Kajetansbrücke an der Abzweigung der Reschenbundesstraße nach Samnaun, mit Parkmöglichkeit.

Termin:
jeden Dienstag 10:00 Uhr - 14:00 Uhr, Juni bis September, oder auf Anfrage  

Hinweis:
Die Führungen sind für Gäste mit Gästekarte Samnaun Tourismus kostenlos, Ticket für Postbus (2,- EURO) muss gesondert bezahlt werden.

Kontakt:
Tel. 0043-664-3959471, Anmeldung erwünscht