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Burgencard. Samnaun das Paradies für Ihren Winter- und Sommerurlaub: Skifahren, Snowboardfahren, Schneeschuhlaufen, Winterwandern, Schlitteln, Langlauf, Wandern, Biken, Nordic Walking, Tennis.

Mit einer Karte - 9 Burgen

Mit einer Karte 9 Burgen in der näheren Umgebung von Samnaun besuchen! Die Burgencard erhalten Sie direkt bei den Burgen.


Burgencard
Die Burgencard ist ein Gutschein-Block. Die einzelnen Streifen dieses Gutscheinblocks berechtigt Sie zum Besuch aller an der Burgcard teilnehmenden Burganlagen.

Der Preis
Der Preis der Burgencard beträgt Euro 10.00. Beim Kauf der Burgencard durch einen Erwachsenen ist der Eintritt für Kinder unter 14 Jahren frei.

Gültigkeit
Die Burgencard gilt für den Zeitraum 1. Juni bis 30. September. Führungen einzelner Partner können geringfügig von diesem Zeitraum abweichen.

Die Burgen:

 Kronenburg Zams 
 Schloss Landeck Landeck 
 Burg Berneck Kauns
 Burg Laudeck Ladis 
 Schloss Sigmundsried     Ried 
 Feste Altfinstermünz Nauders 
 Sperrfort Nauders Nauders 
 Schloss Naudersberg Nauders 
 Schloss Tarasp Tarasp

Kontakt Informationen
Gäste-Info Samnaun
Dorfstrasse 4
7563 Samnaun-Dorf
Tel. +41 (0)81 868 58 58
Fax +41 (0)81 868 56 52
samnaun@engadin.com
www.samnaun.ch

Kronburg
Die Kronburg steht eindrucksvoll auf einem bewaldeten Felsenhügel, der fast mitten im engen Tal frei und steil aufragt. Der einzige Zugang von der östlichen Seite war einst durch zwei Vorwerke abgesperrt. Einen alten Burgstall ließ Hans von Starkenberg 1380 zu einer mächtigen Befestigung erweitern. Da sich auch die Starkenberger gegen Herzog Friedrich mit der leeren Tasche (1406-1439) erhoben, brach dieser die Kronburg, und sie ging mit den meisten Besitzungen der Starkenberger an den Landesfürsten über. Als landesfürstliches Lehen blieb sie von 1503 bis 1802 im Besitz der Fieger von Friedberg. Im 19. Jh. kam die Burgruine in den Besitz des Frauenklosters Kronburg.

Die Wanderung zur Burgruine führt durch das erste Vorwerk von 1380 zur bekannten Fieger-Mauer, die das 2. Bollwerk um 1500 darstellte. Weiter bringt uns der Weg in die vergangene Zeit der Burg zum Innenhof, wo wir den Bergfried mit der obersten Wehrmauer ersteigen dürfen.

Schloss Landeck
Das Schloss wurde im 13. Jh. von den Grafen von Tirol errichtet. Jahrhunderte lang diente es als landesfürstlicher Gericht- und Verwaltungssitz. Nach mehreren Um- und Ausbauten in der ersten Hälfte des 16. Jh. erhielt die Burg unter den Herren von Schrofenstein ihr heutiges Aussehen. Sehenswert aus dieser Zeit sind die gotische Eingangshalle mit dem Gratgewölbe, die Burgkapelle mit reichem Freskenschmuck, Originalbalkendecken und Reste von Bohlenständerwänden in den Obergeschossen.

Bleiben oder Gehen die bewegte Geschichte des Tiroler Oberlandes. Die Burg beheimatet ein Museum, wo wir Ihnen von den Menschen aus der Region erzählen, ihrem Leben, ihrem Schicksal in der Heimat, vom Mut der Auswanderer, den Erlebnissen im Haus, Hof und auf der Strasse. Auch für Kinder birgt das Schloss Geheimnisse und Überraschungen!

Burg Berneck
Die Herren von Berneck gelten als Erbauer dieser Burg (um 1200). Nach deren Aussterben verfiel die Burg, um 1437 ließ sie Hans von Mülinen wieder herstellen. Typisch für Berneck sind die vielen Steinkreuzfenster. Die Eingangswand zur Kapelle zeigt reiche Dekoration und drei Fresken. Über dem Portal sehen Sie den eingelassenen Wappenstein des Erbauers Mülinen. An der Altarwand befindet sich ein in Tirol seltenes, großes Kreuzbogenfresko (um 1440). Von der Fachwerkgalerie auf der Südseite hat man einen atemberaubenden Tiefblick. Auch Kaiser Maximilian I. hatte sich einquartiert. Seit 1976 ist Berneck in Besitz von Magdalena Hörmann-Weingartner und Ekkehard Hörmann. Sie haben die Burg im letzten Augenblick vor dem Verfall gerettet.

Rundgang mit historischen Erläuterungen durch die 3 Höfe, gotische Kapelle, Galerie ob der Felswand mit imposantem Ausblick und Besuch von historischen Innenräumen.

Burg Laudeck
Auf einem mächtigen Felsen aus kristallinem Schiefer erbaut, prägt sie mit dem herrlich angelegten Burgweiher das Ortsbild von Ladis. Kernstück ist der mächtige Bergfried. An diesen wuchtigen Wohnturm fügt sich im Nordosten die Kapelle und der Palas an. Im Südosten ist die Burg sturmfrei, im Norden decken Ringmauer und Türme den Zugang zur Burg. Auf Grund von Funden nimmt man an, dass Laudeck ursprünglich ein römischer Wachturm war. 1239 werden bereits Herren zu Laudeck urkundlich erwähnt und 1241 als Ministeriale des Grafen von Tirol ausgewiesen. 1263 wird Laudeck als Sitz des Landesgerichtes bezeichnet. Bis Mitte des 15. Jahrhunderts war Laudeck Gerichtssitz in dem auch Schwerverbrecher abgeurteilt wurden. Seit 1964 ist die Burg im Besitz der Familie Prof. Apel, seit 2005 der Familie Möller.

Wir führen Sie in die Burganlage und Burgkapelle. Genießen Sie atemberaubende Blicke in das Kaunertal und das Obere Gericht. Mit etwas Glück können Sie Turmfalken bei ihren Flugmanövern beobachten.

Schloss Sigmundsried
Der Turm diente im 13. und 14. Jh. als Wohnung der Herren von Ried. 1471/72 ließ ihn Herzog Sigmund zum Jagdschloss umbauen und vergrößern. Bald war Sigmundsried Sitz der Richter und Pfleger. Von den wechselnden Besitzern seien die Sterzinger erwähnt (Martin Sterzinger, Held von Pontlatz, 1703). Sie waren die letzten Adeligen, die dort noch hausten (um 1750). Die Kreuzgratgewölbefelder der Erdgeschosshalle wurden um 1535/40 mit Renaissanceblumen und Weintraubendekor ausgemalt. In den zwei Gewölbezwickeln über der Mittelsäule befinden sich Wappenmalereien (Königsadler, österr. Bindenschild, Tiroler Adler, Wehingen u. a.) aus derselben Zeit.

Alle diese Kostbarkeiten werden bei unseren erlebnisreichen Führungen erklärt und beleuchtet.

Grenzfeste Altfinstermünz
Altfinstermünz ist eine Befestigungsanlage. Einst verlief hier die Via Claudia Augusta, die römische Kaiserstraße über die Alpen von der Poebene über den Reschenpass bis nach Augsburg. Bis zum Bau der neuen Reschenstraße (1850-1854) führte der gesamte Verkehr durch Altfinstermünz. Besonderheiten der Grenzfeste sind der Wehrturm mit Pechnase, die Klause mit Durchfahrt und auf einem Felsvorsprung der rechteckige Turm, Sigmundsegg. Man kann durch einen Höhlengang zu diesem Festungsturm hinaufgehen. Nahe der alten Zollfeste in der Innschlucht steht die 2005/06 renovierte Kapelle.

Die Führung, die Sie erwartet, startet beim Hotel Kajetansbrücke. Sie führt Inn aufwärts bis nach Altfinstermünz und weiter zum Gasthaus Hochfinstermünz und von dort zurück zum Ausgangspunkt. Es werden die Geschichte und Geschichten aus der Grenzregion erzählt, von den Römern bis zu den Schmugglern.

Sperrfort Nauders
Das Sperrfort Nauders wurde zwischen 1836 und 1846 erbaut und diente als Straßensperre an der Reschenstraße. Sie ist das einzige vollständig erhaltene Zeugnis des Festungsbaues der Monarchie Österreich-Ungarn auf heutigem österreichischem Staatsgebiet. Einige der über 70 Räume sind tief in den Berg hinein gebaut. Die Festung ist seit 1993 im Besitz des Museumsvereins Nauders.

Sie beherbergt ein Militärmuseum mit Waffen, Uniformen und Ausrüstung, weiters eine kleine Schau Verkehr über den Reschenpass und eine Modellausstellung mit Schwerpunkt Österreichisches Bundesheer. In der Festung befindet sich auch eine Gedächtnisstätte der Kaiserschützen.

Schloss Naudersberg
Das Schloss Naudersberg ist 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Seit ihren Anfängen diente die Burg als Gerichtssitz. Naudersberg bestand ursprünglich aus einem kleinen Bergfried und einem südlich gelegenen Palas, die mit Ringmauern einen kleinen Hof einschlossen. Bereits unter Herzog Sigmund wurde die Burg verstärkt. 1499, in der Regierungszeit Kaiser Maximilians wurde Naudersberg von den Engadinern belagert, wurde geplündert und angezündet. In der Folge wurde Naudersberg wieder aufgebaut und erhielt neue Wehranlagen und das heutige Aussehen. Bis 1919 beherbergte Naudersberg ein Gericht. Seit 1980 ist Naudersberg in Privatbesitz.

Der Museumsverein hat in den angemieteten Räumen im 2. Stock und im Dachgeschoss ein Museum eingerichtet. Die Ausstellungsschwerpunkte sind Nauderer Künstler, Gerichtswesen, Landwirtschaft und Gewerbe. Ein Café-Restaurant sorgt für das leibliche Wohl der Besucher auf Naudersberg, dem Wahrzeichen von Nauders.

Schloss Tarasp

Als Wahrzeichen des Unterengadins überblickt das 1040 erbaute Schloss Tarasp die Region. Es zählt zu den imposantesten Schlössern der Schweiz. Bis 1803 gehörte das Territorium der heutigen Gemeinde Tarasp mitsamt seinem Schloss zu Tirol und bildete eine habsburgische Enklave im Engadin. Um 1900 befand sich das Schloss in einem desolaten Zustand und wurde von Karl August Lingner, dem Erfi nder von Odol, erworben und im Stile des Historismus renoviert. In der ehemaligen Waff enkammer liess er sogar eine
grosse Konzertorgel mit 2500 Pfeifen einbauen, auf der auch heute noch Konzerte gegeben werden.

Eine Besichtigung des Schlosses ist nur mit einer Führung möglich.